Schnuppertraining

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Hochkarätige Neuzugänge und tiefer Kader

  • Veröffentlicht am Montag, 26. Juni 2017 07:52

Die Vienna D.C. Timberwolves greifen in der ZWEITEN Basketball Bundesliga wieder voll an und haben sich für die Saison 2017/18 den dritten Meistertitel nach 2010 und 2015 als Ziel gesetzt. Gelingt dies, soll in der Relegation der Aufstieg in die ABL geschafft werden. Um dieses Vorhaben zu erreichen, wurde fast der gesamte Kader gehalten und mit Neuverpflichtungen verstärkt.

Neuzugang 1: Marko Kolaric

Mit Marko Kolaric kommt der Finals-MVP der abgelaufenen 2BL-Saison von Meister Raiders Villach in die Donaustadt! Der 32-jährige Serbe mit ungarischem Pass führte die Liga in Rebounds und Effizienz an, war fünftbester Scorer und wurde in der Umfrage von „eurobasket.com“ auch zum besten Spieler der Saison gewählt.

Der 2,13 m große Center stammt aus Novi Sad und verfügt über reiche internationale Erfahrung: Nach vier Jahren an der Chaminade University auf Hawaii spielte der Neo-Wolf fünf Jahre lang in der Türkei. Es folgten ein ABL-Jahr beim BC Vienna und eine Saison in Ungarn, bevor Kolaric nach Villach wechselte. Auch in Tunesien, Serbien und Montenegro lief er auf.

„Ich komme zu den Wolves, um beim angepeilten Aufstieg in die ABL mitzuhelfen. Ich freue mich darauf, den Klub in den nächsten Jahren auch bei seiner Nachwuchsentwicklung und den Schulkooperationen zu unterstützen“, begründet der neue Big Man seinen Wechsel.

Neuzugang 2: Laurence Müller

Laurence MüllerABL-Erfahrung bringt auch der zweite Neuzugang mit, er ist allerdings fast auf den Tag genau zehn Jahre jünger: Laurence Müller absolvierte seine gesamte bisherige Basketball-Karriere bei den Klosterneuburg Dukes und kam 2015/16 auf 5,4 Punkte pro Spiel.

Der 1,82 m große Guard avancierte bei seinem alten Team durch seinen Kampfgeist zum Publikumsliebling, ehe er krankheitsbedingt eine längere Pause einlegen musste. 2014 war Müller mit 3,1 Steals pro Partie bester „Dieb“ der U20-B-EM, er konnte mit 10,3 Punkten pro Spiel auch offensiv überzeugen.

„Nach meiner einjährigen Pause freue ich mich wahnsinnig auf einen Neustart bei den Timberwolves! Mit frisch getankter Motivation werde ich alles geben, um mit dem Team so viele Siege wie möglich zu holen“, strotzt Laurence voller Vorfreude.

Head Coach Hubert Schmidt meint zu den beiden Neuen: „Über Marko brauche ich nicht viele Worte verlieren. Er war in den letzten beiden Jahren eine der dominanten Spielerpersönlichkeiten der Liga und wird das Team vor allem in den Bereichen Rebounding und Inside-Defense, aber auch mit seiner Spielintelligenz in der Offense besser machen. Laurence ist ein Spieler mit unglaublich viel Herz, der uns ebenfalls viel Freude bereiten wird. Mit ihm bekommen wir einen Kreativspieler, Ballhandler und Aktivposten in der Verteidigung. Ich bin sehr glücklich über die beiden Verstärkungen.“

Neuzugang 3: Assistant Coach Robert Langer

bertl2010Hochkarätig fällt auch die Neubesetzung des Assistant-Coach-Postens aus: Robert Langer, sieben Jahres lang Wolves-Trainer und Meister-Coach von 2010, kehrt zu den Vienna D.C. Timberwolves zurück! Der 44-Jährige betreute die ABL-Teams Güssing und Klosterneuburg als Head Coach und war nach einem beruflichen Wechsel zuletzt Assistant Coach bei den Basket Flames.

„Seit meiner letzten Timberwolves-Saison 2009/10 hat sich der Verein enorm weiterentwickelt. Es freut mich sehr, wieder Teil des Wolfsrudels zu sein und Hubert Schmidt, mit dem mich eine lange Freundschaft verbindet, in der kommenden Saison bei der Betreuung der Mannschaft zu unterstützen“, sagt Langer zu seiner Rückkehr.

Aufgabenerweiterung: Lisa Schweinberger

Weiterhin dem 2BL-Betreuerteam angehören wird Lisa Schweinberger. Die 26-Jährige wird ihren Einsatzbereich erweitern und sich in der kommenden Saison nicht nur als Physiotherapeutin, sondern auch als Team-Managerin um die Wölfe kümmern.

„Ich freue mich schon sehr auf die neue Saison und meine zusätzlichen Aufgaben. Auch dieses Jahr will ich als Physiotherapeutin mein Bestes tun, um alle Spieler verletzungsfrei zu halten“, meint die Deutsch-Wagramerin.

„Es ist wirklich eine tolle Sache, mit Robert einen so qualifizierten Trainer und noch dazu einen guten Freund als Assistant Coach zu bekommen. Wir haben mit einer anderen Rollenverteilung schon vor Jahren erfolgreich zusammengearbeitet. Ebenso erfreulich ist, dass Lisa noch intensiver in das Programm eingebunden wird. Sie überzeugt mit Fachwissen und sozialer Kompetenz“, so Coach Schmidt.

Abgang: Melih Senyurt

Melih SenyurtNicht mehr im 2BL-Kader der Wolves stehen wird Melih Senyurt. „Melih hat im Laufe der Saison eine gute Entwicklung vollzogen, durch die Verstärkung des Teams konnten wir ihm leider dennoch keine sinnvolle Position anbieten. Ich bin aber überzeugt, dass er seinen Weg machen wird“, meint Schmidt.

Ob Ismail Chrigui ein Wolf bleibt, steht noch nicht fest. Der 19-Jährige könnte vor einem Wechsel in die USA stehen.

Der Rest der Vorjahresmannschaft wird auch in der neuen Saison im Wolves-Dress auflaufen, der äußerst tief besetzte Kader soll gegen Ausfälle absichern.

2BL: Alle Heimspieltermine der neuen Saison

  • Veröffentlicht am Samstag, 24. Juni 2017 13:08

Liebe Wolves,

darauf haben wir schon gewartet. Wenige Stunden nach Fertigstellung des Rundenplans für die neue Saison 2017/18 findet ihr hier schon alle Heimspieltermine im Überblick: 

23.Sep    vs Basket2000
07.Okt    vs Wörthersee Piraten
28.Okt    vs Jennersdorf Blackbirds
11.Nov    vs BBU Salzburg
25.Nov    vs Basket Flames
09.Dez    vs Mistelbach Mustangs
06.Jän    vs Mattersburg Rocks
20.Jän    vs St. Pölten Dragons
03.Feb    vs KOS Celovec
17.Feb    vs Villach Raiders
03.Mär    vs Dornbirn Lions

Der Abo-Kauf ist ab sofort möglich, bitte via Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Alle Abo-Besitzer bekommen einen reservierten Sitzplatz! Details zu den Abos findet ihr hier: Ticket-Informationen

Wir freuen uns schon heute auf die neue Saison, die wir mit dem Wiener Derby am 23.9.2017 um 17.00 Uhr im Wolves Dome gegen Basket2000 starten. Auch für dieses Spiel ist der Tickerkauf bereits möglich!

Spannende Informationen zum neuen Kader und Trainerteam folgen Anfang nächster Woche!

Euer
Wolfsrudel

 

 

2BL: Gleichen die Wölfe aus?

  • Veröffentlicht am Mittwoch, 12. April 2017 12:37

"Win or go home" lautet das Motto für die Vienna D.C. Timberwolves in den Playoffs der ZWEITEN Basketball Bundesliga. Die Wölfe empfangen die Mattersburg Rocks am Freitag um 19 Uhr im Wolves Dome, wollen in der Best-of-three-Viertelfinalserie auf 1:1 ausgleichen und ein drittes Spiel erzwingen.

Nach der teilweise großartigen Leistung im Auftaktspiel, das die Wolves nach einer 15-Punkte-Führung mit 67:73 verloren, sind die Wiener zuversichtlich. Ob die Verletztenliste kürzer wird, ist allerdings fraglich.

Peter Hofbauer, Vince Polakovic, Ismail Chrigui und Paul Rotter fallen weiterhin fix aus, Jakob Mayerl sehr wahrscheinlich. Ob ein Einsatz von Philipp D'Angelo Sinn macht, entscheidet sich kurzfristig.

Optimismus ungebrochen

Coach Hubert Schmidt meint: "Wir haben allen Grund, weiter an uns zu glauben. Die personelle Situation ist weiter extrem schwierig, wir sind damit bislang aber hervorragend umgegangen und werden das weiterhin schaffen."

Kapitän D'Angelo fügt hinzu: "Nach drei sehr guten Vierteln in Mattersburg wollen wir das letzte Viertel vergessen und an unsere vorherige Leistung anknüpfen. In unserer Heimhalle mit unseren Fans im Rücken sind wir nochmal um einiges stärker. Die Serie ist noch nicht vorbei!"

Auf die Fans warten tolle Tombola-Preise mit VIP-Karten von FK Austria Wien und Tickets zur Fußball-WM-Quali. DJ Stari, die Timberwolves Cheerleaders und Maskottchen TIWO sorgen wie gewohnt für ein spannendes Rahmenprogramm. Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Unterstützt die Wölfe und schreit sie zum Ausgleich!

2BL: Saisonende mit erhobenem Haupt

  • Veröffentlicht am Freitag, 14. April 2017 21:58

Die Vienna D.C. Timberwolves müssen sich am Freitag vor 400 Fans im Wolves Dome im zweiten Viertelfinalspiel der ZWEITEN Basketball Bundesliga den Mattersburg Rocks mit 70:82 geschlagen geben und verlieren die Best-of-three-Serie damit 0:2.

Bei den Wölfen kann mit Philipp D'Angelo zumindest einer der Verletzten eingeschränkt wieder antreten, den Rocks fehlt Wolfgang Träger. Die Gäste, bei denen Michael Mach in der ersten Fünf stark aufspielt, starten mit einem 7:0-Run, die Wolves arbeiten sich aber zurück und gehen angeführt von Max Pelz, Nemanja Nikolic und Petar Cosic 17:15 in Führung. Nach zehn Minuten heißt es 17:17.

Im zweiten Abschnitt setzt sich Mattersburg dank des überragenden Corey Hallett und Dreiern von Stefan Ulreich auf 33:23 ab. Drei Minuten vor der Halbzeit wird das Spiel wegen eines Defekts an der Shot-Clock für einige Minuten unterbrochen. Die Timberwolves kommen besser aus dieser Pause, Nemanja Nikolic ist nicht zu stoppen und die Wiener verkürzen auf 33:34. Mit 35:37 geht es in die Kabinen.

Rocks zu wurfstark

Die Rocks verteidigen nach Seitenwechsel sehr konsequent, dominieren um Ramiz Suljanovic immer mehr unter dem Korb und ziehen auf 57:44 davon. Petar Cosic verkürzt bis zur letzten Pause auf 49:57.

Pipo D'Angelo stellt auf 51:57, doch danach setzen sich die Rocks auf 65:51 ab. In der Schlussphase probieren es die Timberwolves mit Full-Court-Zonen-Defense, die Ulreich, Hallett und Jan Nicoli mit Dreipunktern knacken und auf 79:59 davonziehen. Dank David Geisler kommen die Wölfe bis zur 39. Minute noch auf 69:81 heran, zu mehr reicht es aber nicht mehr.

"Gratulation an Mattersburg, das heute um einiges besser als in der ersten Partie gespielt und verdient gewonnen hat. Wir haben erneut alles gegeben, waren aber mit unseren Ausfällen basketballerisch unterlegen. Wir können trotz des Ausscheidens stolz auf diese Saison sein. Wir haben in den letzten Monaten eine kontinuierliche Entwicklung gezeigt und auch im Training hervorragend gearbeitet. Mit weniger Verletzungspech wäre sicher mehr möglich gewesen", meint Wolves-Coach Hubert Schmidt.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

2BL-Viertelfinale, Spiel 2, Freitag, Wolves Dome:

Vienna D.C. Timberwolves - Mattersburg Rocks 70:82 (17:17, 35:37, 49:57)

Timberwolves: Nikolic 22 (10 Rebounds), Geisler 18, Cosic 15, D'Angelo 8, Pelz 7, Rados, John, Senyurt, Goranovic, Laurencik, Werle

Rocks: Hallett 25, Ulreich 20, Nicoli 12, Suljanovic 12, Mach 8, Bakk 2, Bernleithner 2, Gmeiner 1, Czukor; Träger, Gludovatz, Reimann

2BL: Rumpftruppe verpasst Sensation

  • Veröffentlicht am Sonntag, 09. April 2017 19:46

Schade! Die Vienna D.C. Timberwolves müssen sich am Sonntag zum Auftakt des Viertelfinales der ZWEITEN Basketball Bundesliga bei den Mattersburg Rocks mit 67:73 geschlagen geben. Die Wölfe müssen gleich sechs Spieler vorgeben, darunter drei Starting-Five-Spieler und einen "Ersatz-Starter". Neben den Langzeit-Verletzten Vince Polakovic, Pezi Hofbauer, Ismail Chrigui und Paul Rotter fallen auch Philipp D'Angelo (ausgerenkter Finger) und Jakob Mayerl (Knieprobleme) aus.

- - - BILDER zum Spiel - - -

Somit rückt sogar der 16-jährige Marko Goranovic, der zu Beginn der Saison noch gar nicht im Kader stand, in die Rotation und spielt achteinhalb Minuten. Trotz dieser großen personellen Schwächung sind die Wölfe dem Sieg sehr nahe, führen noch im dritten Viertel mit 15 Punkten Vorsprung, geben das Spiel aber in den letzten fünf Minuten aus der Hand.

Tolle erste Hälfte

Die Wolves legen angeführt von den Routiniers Petar Cosic und David Geisler auf 11:4 vor und spielen befreit auf. Auch Marko Goranovic kann mit einem Hook-Shot anschreiben. Die Rocks verkürzen auf 17:18, ehe Max Pelz den Wölfen mit einem Dreier wieder Luft verschafft. Nach zehn Minuten führen die Gäste 21:19.

Das zweite Viertel verläuft zunächst ausgeglichen, ehe sich die Timberwolves mit Penetrations von Cosic und einigen Freiwürfe von Nemanja Nikolic absetzen können. Der 17-jährige David Rados behauptet sich gegen die Routiniers Ramiz Suljanovic und Corey Hallett hervorragend und stellt zum 45:33-Halbzeitstand.

Keine Punkte in den letzten fünf Minuten

Nach Seitenwechsel bauen die Wölfe die Führung dank Geisler und Rados auf 50:35 aus, Mattersburg schraubt die Intensität in der Defense erwartungsgemäß hoch und arbeitet sich angeführt von Ex-Wolf Benji Bernleithner auf 47:52 heran. Der Vorsprung schmilzt auf drei Zähler, aber Petar Cosic und David Rados mit einem Drei-Punkte-Spiel haben das letzte Wort - die Wolves gehen mit einer 60:52-Führung in den letzten Abschnitt.

Dort geht der Offensivfluss verloren, David Geisler sorgt mit sieben Zählern bis zur 35. Minute dennoch für einen 67:60-Stand aus Sicht der Donaustädter. In den letzten fünf Minuten verzetteln sich die Wölfe leider zu sehr in Einzelaktionen und Suljanovic stellt eine Minute vor Ende die erste Führung der Rocks seit der ersten Minute her. Nach einem Offensivrebound sorgt Hallett mit einem Dreier auf 71:67 für die Vorentscheidung, da bei den Wölfen auch die Freiwürfe nicht mehr fallen wollen.

Ärger überwiegt

Somit gehen die Rocks in der Best-of-three-Serie mit 1:0 in Führung. Spiel zwei steigt am Karfreitag um 19 Uhr in Wolves Dome, ein drittes Spiel würde am Ostermontag um 17 Uhr im Burgenland stattfinden.

"Eigentlich müssten wir nach so einer Leistung mit so vielen Ausfällen stolz sein, aber es überwiegt der Ärger über die verpasste Chance. Wir haben alles gegeben und waren lange die teilweise sogar klar bessere Mannschaft, haben aber am Ende zu wenig versucht, mit Team-Aktionen zum Erfolg zu kommen. Mattersburgs Rollenspieler wie Benji Bernleithner und Wolfgang Träger haben einige wichtige Würfe mit Ende der Shot-Clock getroffen, das hat am Ende den Unterschied ausgemacht. Wir haben gesehen, dass Mattersburg verwundbar ist, hoffen, dass wir bis Freitag ein bis zwei Spieler mehr zur Verfügung haben, und glauben weiter an das Weiterkommen", fasst Coach Hubert Schmidt zusammen.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

Sonntag, Mattersburg, 1. Viertelfinale:

Mattersburg Rocks - Vienna D.C. Timberwolves 73:67 (19:21, 33:45, 52:60)

Timberwolves: Geisler 17, Rados 15 (10 Rebounds), Cosic 14, Nikolic 13, Pelz 6, Goranovic 2, John, Senyurt; Laurencik, Werle, Ringhofer

Rocks: Hallett 16 (11 Assists), Suljanovic 13, Bernleithner 11, Träger 8, Nicoli 7, Gmeiner 6, Bakk 4, Mach 4, Czukor 2, Ulreich 2; Gludovatz, Reimann