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ABL: Großartiger Saisonabschluss!

  • Veröffentlicht am Dienstag, 07. Mai 2019 21:26

Die Vienna D.C. Timberwolves beenden ihre Premierensaison in der ADMIRAL Basketball Bundesliga am Dienstag im T-Mobile Dome mit einer der besten Leistungen im Spieljahr und unterliegen den Kapfenberg Bulls im dritten Viertelfinale mit 81:91.

Gegen den Meister und Titelfavoriten zieht der Aufsteiger mit einem 18-jährigen und zwei 19-Jährigen Guards auf dem Feld auf 33:23 davon, die Steirer können aber bis zur Halbzeit ausgleichen und im dritten Viertel mit 32 Punkten ihr Potenzial zeigen.

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Die Wolves halten das Spiel aber bis zum Ende offen und können stolz auf ein großartiges Spiel sein.

Toller 16:2-Run mit den Jungen

Die Wölfe legen dank zwei Dreiern von Nemanja Nikolic auf 8:2 vor, Kapfenberg kommt vor allem durch Xavier Ford gut ins Spiel. Die Gäste setzen sich bis zur 9. Minute auf 17:13 ab, mit 21:17 für die Bulls geht es in die erste Pause.

- - - BILDER zum Spiel - - -

- - - BILDER zum Spiel (Pictorial) - - -

Zu Beginn des zweiten Viertels drehen die Youngsters der Timberwolves auf: Mit den jungen Außenspielern Nikica Nikolic (18), Paul Rotter (19) und Julien Hörberg (19) auf dem Feld fabrizieren die Wölfe innerhalb von vier Minuten einen 16:2-Run auf 33:23. Die Bulls kontern aber schnell, vor allem Marino Sarlija ist inside nicht zu halten. Petar Cosic, Marko Kolaric und Co. halten zwar längere Zeit einen gewissen Vorsprung, aber kurz vor der Pause gleicht Kapfenberg schließlich auf 40:40 und 42:42 aus.

Bulls nach der Pause zu stark

Im dritten Viertel sind die Bulls offensiv auf sehr hohem Level: Bogic Vujosevic, Elijah Wilson, Milan Stegnjaic oder Tobias Schrittwieser treffen allesamt hochprozentig. Julien Hörberg, Pippo D'Angelo und die Wölfe scoren zwar ihrerseits, doch Kapfenberg zieht bis zum Abschnittsende auf 74:62 davon.

Im Schlussviertel geben die Timberwolves um Pero Cosic nicht auf und verkürzen auf 69:76. Elijah Wilson, Bogic Vujosevic und die Bulls setzen sich auf 86:73 ab, die Wolves verkürzen in der Schlussminute durch Pressing noch auf 81:88, Darien Nelson-Henry macht mit Freiwürfen den Sack zu.

"Großartiges Spiel"

"Das war heute ein großartiges Spiel von uns, wir haben vor der Pause zweistellig geführt und zwei Viertel gewinnen können. Im dritten Viertel waren die Bulls dann aber sehr stark und hat gezeigt, dass sie in dieser Verfassung wieder Titelanwärter Nummer eins sind. Wenn man an den Saisonstart zurückdenkt und schaut, wen wir seither verloren haben und wie sich Kapfenberg noch verstärkt hat, können wir umso stolzer sein, diese Lücke verringert zu haben. Die Bulls war in der Serie aber natürlich klar besser, wir wünschen ihnen für die weiteren Playoffs alles Gute", kommentiert Coach Hubert Schmidt.

Die Steirer treffen im Halbfinale auf die Klosterneuburg Dukes. Wie es mit dem Bundesliga-Programm der Timberwolves weitergeht, soll sich in den nächsten zwei Wochen entscheiden.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

ABL, Viertelfinale, Dienstag, T-Mobile Dome:

Vienna D.C. Timberwolves - Kapfenberg Bulls 81:91 (17:21, 42:42, 62:74)

Timberwolves: Cosic 22, Nem. Nikolic 19, Kolaric 13, Hörberg 10, Rotter 7, D'Angelo 5, Nik. Nikolic 3, Scott 2; Goranovic, Rados, Reichle, Ringhofer

Kapfenberg: Sarlija 18, Vujosevic 18, Coffin 13, Wilson 12, Ford 9, Stegnjaic 8, Nelson-Henry 7, Schrittwieser 6, Hahn; Nakic, Podany, Vötsch

Endstand: 3:0 für Kapfenberg

ABL: Historisches Heimspiel für Wolves

  • Veröffentlicht am Montag, 06. Mai 2019 10:59

Am Dienstag schreiben die Vienna D.C. Timberwolves ab 19 Uhr im T-Mobile Dome in dieser Saison wieder einmal Geschichte: Die Wolves empfangen in ihrem allerersten ABL-Playoff-Heimspiel die Kapfenberg Bulls.

Gegen den Titelverteidiger liegen die Wölfe in der Best-of-five-Viertelfinalserie zwar erwartungsgemäß mit 0:2 zurück, doch die Leistungen in den ersten beiden Spielen lassen eine attraktive dritte Partie erwarten.

In der ersten Begegnung lagen die Timberwolves zur Halbzeit sogar voran und verloren am Ende am knappsten aller vier Außenseiter. Im zweiten Duell war es ohne den verletzten Petar Cosic noch schwerer, doch unsere Youngsters um Julien Hörberg konnten erneut überzeugen.

Schlüssel Transition-Defense

Auch im dritten Spiel wird es von immenser Bedeutung sein, die Gegenangriffe der Steirer einzudämmen. In den Phasen, in denen das in den ersten Partien gelungen ist, waren die Wölfe ebenbürtig.

Konnten Bogic Vujosevic, Elijah Wilson, Xavier Ford und Co. ihr Fast-Break-Spiel jedoch aufziehen, waren die Wolves chancenlos, wie man vor allem Ende der ersten Hälfte von Spiel zwei deutlich erkennen konnte.

Cosic erneut fraglich

Die Timberwolves werden am Dienstag versuchen, das Spieltempo besser zu kontrollieren. Gelingt eine Sensation, stünde schon am Donnerstag das nächste Heimspiel auf dem Programm. Bei einer Niederlage wäre die erste ABL-Saison unserer Wölfe vorbei.

Petar Cosic, der schon im ersten Spiel fast durchgehend humpelte, ist für Spiel drei fraglich, er wird aber alles daransetzen auflaufen zu können. Lukas Reichle sollte nach seiner leichten Zerrung wieder einsatzbereit sein.

Wolves kämpfen weiter

"Auch wenn das Endergebnis im zweiten Spiel sehr deutlich war, stimmt mich die Leistung für Spiel drei zuversichtlich. Wir haben einige Dinge selbst in der Hand, um die nächste Begegnung offener zu halten. Einige unserer jungen Spieler haben wieder einmal eine richtig starke Leistung gezeigt. Wir werden uns bei unserer Playoff-Heimpremiere von der bestmöglichen Seite präsentieren", gibt sich Coach Hubert Schmidt kämpferisch.

Auch Kapitän Pippo D'Angelo will auch am Donnerstag noch einmal in die Halle: "Wir haben in den ersten zwei Spielen sehr gute Ansätze gezeigt. Wenn noch der eine oder andere Wurf von uns fällt, können wir vielleicht überraschen. Wir wollen die Serie auf jeden Fall noch verlängern! Wir hoffen auf die zahlreiche Unterstützung unserer Fans in unserem ersten Playoff-Heimspiel in der ABL."

ABL: Spiel 2 erneut schwere Aufgabe

  • Veröffentlicht am Donnerstag, 02. Mai 2019 16:11

Nach der achtbaren Leistung im ersten Spiel (64:78) der Best-of-five-Viertelfinalserie geht es für die Vienna D.C. Timberwolves am Samstag erneut nach Kapfenberg (Spielbeginn: 19 Uhr).

Die Bulls sind in der ADMIRAL Basketball Bundesliga nicht nur Titelverteidiger, sondern auch Meisteranwärter Nummer eins.

Nach der überraschenden Halbzeitführung der Wölfe am Mittwoch ist mit einer fokussierten Coffin-Truppe zu rechnen, die Aufgabe für Marko Kolaric und Co. wird also nicht einfacher.

Erneut sind Disziplin und Energie gefragt

Die Wolves hatten in der ersten Hälfte das Spiel gut unter Kontrolle, nach der Pause schwanden dann doch die Kräfte und damit vor allem die Konzentration.

Die Bulls agierten mit 21 Ballverlusten zwar ungewohnt fehlerhaft, die Wölfe konnten ihrerseits die offenen Würfe nicht hochprozentig verwerten und leisteten sich beim entscheidenden Kapfenberger Run defensiv ein, zwei Aussetzer zu viel.

Um auch das zweite Spiel möglichst lange offen halten zu können, wird viel Disziplin und Energie nötig sein.

Bereit sein, falls Bulls Schwächen zeigen

"Unsere Leistung im ersten Spiel war ansprechend, für eine Sensation muss jedoch fast alles perfekt laufen. Kapfenberg hat sicher noch einiges im Repertoire, das zweite Spiel wird für uns noch schwieriger werden, da Spiele gegen einen körperlich überlegenen Gegner an die Substanz gehen. Wir werden wieder kämpfen und bereit sein, falls die Bulls Schwächen zeigen", meint Timberwolves-Coach Hubert Schmidt.

"Wir haben uns im ersten Spiel bis zum Ende des dritten Viertels sehr gut gehalten. Jetzt werden wir uns neu formieren und am Samstag noch etwas drauflegen müssen", sagt Kapitän Pippo D'Angelo.

ABL: Bulls in Spiel 2 zu stark

  • Veröffentlicht am Samstag, 04. Mai 2019 21:38

Die Vienna D.C. Timberwolves verlieren am Samstag auch das zweite Spiel der Best-of-five-Viertelfinalserie der ADMIRAL Basketball Bundesliga bei den Kapfenberg Bulls: Ohne den verletzten Pero Cosic unterliegen die Wölfe 57:96.

Die Wolves liefern mit zwei 19-Jährigen (Paul Rotter, Julien Hörberg) in der Starting Five zu Beginn eine tolle Leistung ab und liegen nach 14 Minuten trotz Foulproblemen von Marko Kolaric nur 23:26 zurück. Bis zur Pause ziehen die großen Favoriten aber entscheidend auf 50:29 davon.

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Im dritten Viertel verkürzen die Wölfe noch einmal auf 13 Punkte, am Ende rotiert Coach Schmidt aber durch und die Bulls machen es noch sehr deutlich.

Top-Leistung in den ersten 15 Minuten

Die Youngsters Pauli Rotter und Julien Hörberg scoren die ersten acht Punkte für die Timberwolves, bei Kapfenberg ist vor allem Xavier Ford von Beginn an gut in Schuss. Joe Scott trifft drei Dreipunker und die Donaustädter gehen sogar mit 17:14 in Führung. Nach zehn Minuten heißt es 19:19.

Die Wolves-Offense stockt Anfang des zweiten Abschnitts, aber Kapfenberg kann sich zunächst nicht absetzen. Erst als Elijah Wilson heiß läuft, ziehen die Bulls immer weiter davon. Marko Kolaric fasst sein drittes Foul aus und bis auf drei Drives von Nemanja Nikolic bzw. Paul Rotter gelingt den Wölfen nicht mehr viel. Nach Fehlwürfen von außen kommt die Fast-Break-Maschinerie von Bogic Vujosevic und Co. ins Rollen, Kapfenberg stellt bis zur Halbzeit auf 50:29.

Wolves auch im dritten Viertel stark

Bulls-Coach Mike Coffin lässt seinen Star Vujosevic zu Beginn der zweiten Hälfte auf der Bank, was die Timberwolves durch Scott, Rotter und Hörberg prompt zu einem 8:0-Run auf 37:50 nützen. Vujosevic kommt zurück und angeführt von Ford und dem in der zweiten Hälfte sehr starken Tobias Schrittwieser erfangen sich die Hausherren schnell. Für die Wolves sorgen die Youngsters Mark Laurencik und Marko Goranovic für Punkte. Das dritte Viertel geht nur 19:22 verloren, der Rückstand beträgt allerdings schon 24 Zähler.

Routinier Milan Stegnjaic lässt die Steirer im Schlussviertel endgültig davonziehen, auch wenn sich Pippo D'Angelo und die Wolves weiter wehren. Die Timberwolves haben neben vier Routiniers drei 2000er, drei 1999er und einen 1998er zur Verfügung, die deutlich erfahreneren Bulls bauen den Vorsprung in den letzten vier Minuten noch von +27 auf +39 aus.

Coach Schmidt nicht unzufrieden

"Wir können trotz des klaren Ergebnisses mit unserer Leistung zufrieden sein. In den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte haben wir uns wegen des Drucks der Bulls dazu verleiten lassen schnell abzuschließen, in dieser Phase ist die Entscheidung gefallen. Ansonsten haben wir die ersten 35 Minuten fast ausgeglichen gestalten können, was sensationell ist, wenn man die beiden heutigen Kader vergleicht", meint Coach Hubert Schmidt. Mehr als die Hälfte der Timberwolves-Punkte wurden von U21-Spielern erzielt.

Am kommenden Dienstag um 19 Uhr werden die Wolves im T-Mobile Dome versuchen, das Saisonende abzuwenden. Die Wölfe hoffen, dass der an der Hüfte angeschlagene Petar Cosic bis dahin fit wird.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

Viertelfinale 2, Samstag:

Kapfenberg Bulls - Vienna D.C. Timberwolves 96:57 (19:19, 50:29, 72:48)

Timberwolves: Scott 20, Hörberg 13, Rotter 8, Nem. Nikolic 6, Goranovic 5, Laurencik 3, D'Angelo 2, Kolaric, Nik. Nikolic, Rados, Ringhofer; Cosic

Bulls: Ford 19, Schrittwieser 16, Stegnjaic 16, Wilson 15, Coffin 8, Nelson-Henry 8, Sarlija 6, Hahn 4, Vujosevic 4, Magerböck; Podany, Vötsch

ABL: Toller Kampf im 1. Viertelfinale

  • Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Mai 2019 21:15

Die Vienna D.C. Timberwolves zeigen im ersten Viertelfinalspiel der ADMIRAL Basketball Bundesliga am Samstag eine beherzte Leistung und müssen sich bei Meister Kapfenberg Bulls mit 64:78 geschlagen geben.

Zur Halbzeit führen die Wölfe 36:33, auch nach drei Vierteln ist beim Stand von 50:55 noch alles offen. Schlussendlich ziehen die Steirer davon, doch die Wolves erreichen von den vier Außenseitern im Viertelfinale das knappste Ergebnis.

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Spiel zwei der Best-of-five-Serie steigt am Samstag erneut in Kapfenberg.

In allen vier Serien sind Youngsters aus dem Timberwolves-Nachwuchs vertreten, insgesamt kamen am ersten Spieltag 13 Spieler in fünf verschiedenen Teams zum Einsatz!

Sehr starke erste Hälfte

Die Wolves sind von Anfang an voll im Spiel, defensiv konzentriert und auch offensiv recht zielsicher. Marko Kolaric und Co. führen in der 6. Minute 14:9, die Bulls erhöhen den Druck und stellen vor allem dank Xavier Ford auf 21:17. Wölfe-Coach Hubert Schmidt bringt die jungen Wilden David Rados und Sam Ringhofer früh ins Spiel. Pero Cosic verkürzt mit einem Dreier vor dem Buzzer auf 20:21.

Im zweiten Viertel scoren Milan Stegnjaic und Ford zunächst zum 26:20, danach verteidigen die Timberwolves aber ausgezeichnet. Mit einem 12:2-Run erobern Joe Scott, Nemanja Nikolic, Jungspund Niki Nikolic und die Wiener die Führung zurück und liegen 32:29 voran. Bogic Vujosevic gleicht aus, aber erneut ist es Cosic, der per Dreipunkter für den sensationellen 36:33-Pausenstand aus Sicht der Wölfe sorgt.

Bulls nach der Pause verbessert

Vujosevic und Ford bleiben auch nach der Pause bei Kapfenberg spielbestimmend, die Wölfe haben es nun in der Offense schwer und geraten bis zur 26. Minute durch Gegenangriff-Punkte 42:47 in Rückstand. Julien Hörberg und Marko Kolaric lassen die Wolves noch einmal 48:47 in Führung gehen, bis zur letzten Pause stellen Stegnjaic und die Bulls aber auf 55:50.

Im Schlussviertel wehren sich Pippo D'Angelo und die Donaustädter weiter nach Kräften, Pauli Rotter wirft seinen Körper mehrmals in den Weg. Nach 34. Minuten beträgt der Rückstand acht Punkte, die Liga-Stars Vujosevic und Elijah Wilson übernehmen in der Folge für die Hausherren. Die letzten Minuten verlaufen etwas wild, die Wölfe können nicht mehr herankommen. Mark Laurencik erzielt in der Schlussphase Playoff-Punkte.

Zufriedener Coach

"Ich bin mit unserer Leistung sehr zufrieden. Wir haben Kapfenberg im Half-Court über weite Strecken hervorragend verteidigt, die Transition-Punkte und wieder einmal Vujosevic haben schließlich den Unterschied gemacht. Wir haben gegen ein körperlich klar überlegenes Team sehr gut dagegengehalten, die Kraft hat uns vielleicht bei einigen vergebenen offenen Würfen etwas gefehlt", analysiert Coach Schmidt.

Am Samstag reisen die Violetten erneut in die Steiermark, Spiel 3 steigt dann am Dienstag (19 Uhr) zu Hause.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

Viertelfinale 1, Samstag:

Kapfenberg Bulls - Vienna D.C. Timberwolves 78:64 (21:20, 33:36, 55:50)

Timberwolves: Kolaric 22, Nem. Nikolic 12, Cosic 10 (11 Assists), Scott 7, Hörberg 5, D'Angelo 4, Laurencik 2, Nik. Nikolic 2, Goranovic, Rados, Ringhofer, Rotter

Bulls: Vujosevic 19, Ford 17, Wilson 14, Stegnjaic 13, Coffin 9, Hahn 2, Nelson-Henry 2, Sarlija 2, Schrittwieser; Magerböck, Nakic