Logo

MU16/2: Samstagskrimi im Dome

Die MU16/2 durfte Samstag Nachmittag nach über 2 Monaten wieder ein Wettbewerbsspiel bestreiten. Zu Gast hatte man die Basket Flames/3 White, ein unbekannter Gegner, der aber wie die Wolves noch sieglos war. Headcoach Marko Radicevic war ob des zeitgleich findenden MU16 ÖMS Spiels in Klosterneuburg verhindert, somit übernahm Adin Abidovic interimsweise wieder das Coaching.



Der 25-Jährige Trainer sah kein gutes erstes Viertel. Man verschlief komplett den Start und lag 2:8 hinten, dies war natürlich Grund genug die erste Auszeit zu nehmen. Mit 6 Punkten in Serie bissen sich die Wölfe zurück, doch die nächste Kaltdusche folgte, denn man kassierte bis zum Viertelende weitere 9 Punkte und lag 8:17 nach den ersten 10 Minuten zurück. Im zweiten Abschnitt gaben die Wölfe Gas und konnten durch U14 Spieler Yasin Ahmed und Marco Köhler eine 22:19 Führung herausholen. Immer wenn man führte, setzten die Flames Nadelstiche. Justin Manuel konnte noch einen Twopointer scoren, und man ging mit 24:25 in die Halbzeitpause.



Im dritten Viertel werden ja Spiele entschieden sagt man, doch der Start war noch zäh. Nun war das Momentum auf Seiten der Donaustädter, denn die Wolves zogen auf 36:27 davon, eine Flames Auszeit musste her. Doch man darf sich niemals auf den Lorbeeren ausruhen, und genau dies taten die Wölfe und kassierten prompt die Rechnung. Erstens vergab man in dem Abschnitt 9 Freiwürfe und man kassierte Zwei Dreier sowie einen Two Pointer. Man führte nur mehr +5. Bis zum Viertelende verkürzten die Flames auf 38:40. Somit war ein spannendes viertes Viertel garantiert, wo sich die Wolves und Flames ein Kopf an Kopf Rennen lieferten. Marco Köhler per Dreier und Justin Manuel stellten auf +5. Erneut kam die Antwort der Gäste, und es stand 51:51. In der darauffolgenden Situation gab es einen kurzen Schock, als Marco Köhler ein Offensefoul ziehen wollte und unglücklich auf den Kopf fiel. Nach einige Minuten gab es zum Glück Entwarnung, doch es war das 5.Foul des Energizers. Doch genau dies beflügelte die restliche Truppe, Milan Babic stellt auf 61:56. Justin Manuel begeht sein 5.Foul, somit war Luca Kröss als Insidemann noch mehr gefordert. Perk traf für die Flames einen Dreier und die Wolves lagen nur mehr 61:60 in Front. Die Huemer Jungs begingen nun ein Stop the Clock Foul, 1,4 Sekunden vor dem Ende. Dies nützte Adin Abidovic für eine Auszeit und der 25-Jährige hatte eine Idee, die am Ende auch aufging. Jan Ruppnig verwarf den ersten Freiwurf, den zweiten ebenfalls, die Flames bekamen zwar den Rebound, aber die Zeit reichte nicht mehr. Riesengroßer Jubel herrschte bei den Wolves und den anwesenden Zuschauern und Eltern. 




Vienna D.C. Timberwolves MU16/2 vs. Basket Flames/3 white MU16    61:60 (40:38, 24:25, 8:17)




Punkteverteilung:

Manuel 16, Köhler 15, Ahmed 10, Ruppnig, Kröss & Babic je 6, 
Roßnagl 2, Konkwo, Schmid, Mndrucic, Karian A.




"Nach einem verschlafenen ersten Viertel, waren die Jungs ab dem zweiten Viertel besser unterwegs. Jedoch haben wir es nie geschafft uns einen Vorsprung zu erarbeiten, da wir vorallem beim Rebound öfters das Nachsehen hatten. Wir hatten im 3/4 +9 und haben es verabsäumt uns endgültig abzusetzen. Jedesmal wenn wir in Führung gingen, setzten die Flames geschickt Nadelstiche und konnten sich so ins Spiel zurückbringen. Dies darf den Spielern in den nächsten Spielen nicht mehr passieren. Ich freue mich für die Spieler, sie haben sich den Sieg mit einer guten Eigeninitiative verdient." so ein glücklicher Adin Abidovic


developed 2013 by Dr. Helmut Berger/Unternehmensberatung - helmut@berger.company