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mU19: Guter Einstand in Levice

  • Veröffentlicht am Sonntag, 03. September 2017 11:59

Das mU19-Team der Vienna D.C. Timberwolves nimmt am Wochenende am Junior Cup in Levice teil und kann seine beiden Begegnungen gegen Teams aus Tschechien und Ungarn gewinnen.

Die Wölfe steigen erst am Samstag in das am Freitag begonnene Turnier ein und treffen zum Auftakt auf NH Ostrava. Die Wolves starten mit einem 15:4, der Gegner bleibt aber bis zum Ende des ersten Viertels im Spiel. Im zweiten Viertel sind die Wiener angeführt von Jonas John und Victor Onwudiwe klar überlegen und ziehen auf 20 Punkte davon.

Nach Seitenwechsel läuft es offensiv nicht mehr ganz so rund, dennoch kann der Vorsprung ausgebaut werden. Alle zehn Spieler kommen auf genügend Einsatzzeit und können internationale Erfahrung sammeln.

Fehlstart im zweiten Spiel

Am Sonntag verschlafen die Wolves gegen Budaörsi DSE den Beginn völlig, stellen sich gegen das Zonenpressing der Ungarn nicht geschickt an und sind auch in der Defense zu langsam. Ein 2:11-Rückstand und ein 18:25 nach dem ersten Viertel sind die Folge.

Danach machen Marko Goranovic, Sam Ringhofer und Co. aber ernst und gewinnen den zweiten Abschnitt mit 22:4. In der zweiten Hälfte wächst der Vorsprung trotz ganz schwacher Wurfquote auf bis zu 20 Zähler an, alle zehn Spieler können scoren.

„Die beiden Spiele waren eine gute Gelegenheit, um erste gemeinsame Matchpraxis als Team zu erlangen, auch wenn zahlreiche angeschlagene und verhinderte Spieler noch nicht dabei waren. Wir wollen vor Saisonbeginn zumindest ein weiteres internationales Testspiel absolvieren“, meint Coach Hubert Schmidt.

Junior Cup in Levice, mU19, Samstag:

Vienna D.C. Timberwolves – NH Ostrava (CZE) 73:50 (23:16, 42:24, 58:36)

Timberwolves: John 22, Onwudiwe 13, Nikolic 12, Goranovic 11, Ringhofer 6, Mazurika 3, Brieber 2, Brunner 2, Sufi 2, Tabib

Ostrava: Turcek 17, Malicek 14, Vala 10, Kohut 5, Dehier 2, Huml 2, Havranek, Kuchta, Snaur

Sonntag:

Vienna D.C. Timberwolves – Budaörsi DSE (HUN) 66:51 (18:25, 40:29, 54:37)

Timberwolves: John 17, Goranovic 11, Ringhofer 11, Nikolic 7, Brieber 6, Mazurika 4, Brunner 3, Sufi 3, Onwudiwe 2, Tabib 2

Budaörsi: P. Gyapjas 14, M. Gyapjas 13, Opauszki 12, Szabo 5, Pinter 3, Sarkozi 3, Egressy 1, Barta, Börök, Czegel, Lukacs, Risko

MU19-Wölfe sind österreichischer Meister!

  • Veröffentlicht am Montag, 29. Mai 2017 15:45

Das MU19-Team der Vienna D.C. Timberwolves gewinnt das ÖMS-Finale am Sonntag gegen Final-Four-Gastgeber Klosterneuburg mit 67:57 und ist österreichischer Meister! Die Wölfe liegen in der ersten Hälfte schon mit zwölf Punkten zurück, dominieren aber danach dank sensationeller Defense und entscheiden die zweiten 20 Minuten mit 38:20 für sich. Zum Final-Four-MVP wird Jonas John gewählt, der im Endspiel mit 23 Punkten und elf Rebounds glänzt.

- - - BILDER zum Spiel - - -

- - - Komplette SPIELVIDEOS vom Final Four - - - (Score im Finale vertauscht)

Schwacher Beginn

Die Wolves um die Kapitäne Andi Werle und Mark Laurencik legen auf 4:0 und 11:9 vor, sind aber oft einen Schritt zu langsam und die Dukes um Lacic, Bezhanishvili und Leydolf ziehen bis zum Viertelende auf 23:15 davon.

Im zweiten Abschnitt verteidigen die Wölfe schon etwas konsequenter, einzig Bezhanishvili (11 Punkte in diesem Viertel) macht mit seinen Penetrations Probleme. Offensiv kommen die Timberwolves weiterhin nicht richtig in Tritt, Dreipunkter von Andrew Schausz, Jonas John und Ismail Chrigui und einige Freiwürfe halten die Wiener aber nach zwischenzeitlichem 18:30- bzw. 21:33-Rückstand im Spiel. Mit 29:37 geht es in die Kabinen.

Großer Kampf nach Seitenwechsel

Nach Seitenwechsel beginnen die Wolves mit überragender Intensität, David Rados führt sein Team auf 35:37 heran. In der Folge bauen die Klosterneuburger die Differenz zwar noch zweimal auf fünf Zähler aus, aber die Wölfe um Ismail Chrigui und Gabriel Semerl verteidigen unglaublich und kämpfen die körperlich überlegenen Gegner trotz Foulproblemen von Rados auch am Rebound nieder (19:10 in diesem Viertel). Vorne ist es meist noch immer Stückwerk, doch mit Freiwürfen von Jonas John und Sam Ringhofer kommen die Donaustädter immer näher. In der 28. Minute gleicht der MVP schließlich mit einem Fast-Break-Dreier zum 46:46 aus und Ismail Chrigui besorgt kurz darauf die erste Führung seit der 4. Minute.

Im Schlussabschnitt scoren die Dukes zum 48:48, ehe die Wölfe hinten weiter Beton anrühren und durch Punkte von John, Rados und Ajdin Mujezin auf 56:48 stellen. Gerade als Klosterneuburg dabei ist, das Momentum zurückzugewinnen und auf 53:56 verkürzt, trifft Nikica Nikolic in der 36. Minute mit einem schwierigen Dreier den Big Shot des Spiels. Obwohl die Dukes minutenlang die Gunst der Pfiffe für sich beanspruchen können, lassen sich die Timberwolves nicht beirren. Die Gastgeber sind mit "Hero Ball" nicht erfolgreich und können nicht mehr näher als auf vier Zähler herankommen. Nikolic und John machen mit Freiwürfen schließlich alles klar.

Bemerkenswerter Titel

Nachdem die Wölfe unter Andi Schnedl bereits im Vorjahr "inoffiziell" das beste MU19-Team Österreichs stellten, aber nicht an der ÖMS teilnahmen, wandert der Titel nun auch offiziell in den 22. Wiener Bezirk zurück. Das ist umso bemerkenswerter, wenn man die Ausfälle (Hofbauer, Rogat, Hörberg, Rotter, Dürschmied) und Abgänge (Ersek, Szkutta, 2x Schuecker) berücksichtigt.

Die Wolves treffen im Finale zwar nur 27 Prozent aus dem Feld, halten den Gegner aber nach der Pause auf einer Quote von 20 Prozent, gewinnen den Reboundkampf 55:42 (Second-Chance-Points 12:0!) und leisten sich in der zweiten Hälfte nur vier Ballverluste.

"Das war die kämpferisch unglaublichste Halbzeit eines Teams, das ich gecoacht habe! Wir haben offensiv unsere Stärken nicht wie gewohnt ausspielen können, aber die Burschen haben so viel Herz auf dem Parkett gelassen - da konnten wir am Ende nur gewinnen. Dieser Titel ist eine Bestätigung der Arbeit unseres gesamten Vereins und der Timberwolves Basketball Akademie. Ganz besonders freut es mich, dass ein über Jahre gewachsenes TEAM die Goldmedaille geholt hat. Ein großes Dankeschön an alle, die zu diesem Triumph beigetragen haben", meint Coach Hubert Schmidt.

Bronze sichern sich die Oberwart Gunners mit einem 93:87 gegen die WAT 3 Capricorns.

MU19-ÖMS-Finale, Sonntag, Klosterneuburg:

Basket Dukes Klosterneuburg - Vienna D.C. Timberwolves 57:67 (23:15, 37:29, 46:48)

Timberwolves: John 23 (11 Rebounds), Rados 12, Nikolic 7, Laurencik 6, Chrigui 5 (10 Rebounds), Schausz 5, Werle 4, Ringhofer 3, Mujezin 2, Semerl, Goranovic; Mazurika. Weiters in der Saison im Einsatz und somit Meister: Hofbauer, Rogat, Hörberg, Rotter, Dürschmied, Brkic, Appel, Brieber, Mohamed, Coaches Schmidt, Kaineder, Romfeld.

Klosterneuburg: Bezhanishvili 25, Lacic 14, Leydolf 8, Zdravkovic 5, Ju. Alper 3, König 2, Kolonovics, Girschik, Ja. Alper; Harambasic, Heilmann, Steinbach

>>> Spielbericht zum Halbfinale >>>

MU19: Lehrreiche Spiele in München

  • Veröffentlicht am Sonntag, 21. Mai 2017 18:50

Das MU19-Team der Vienna D.C. Timberwolves kehrt mit lehrreichen Erfahrungen aus zwei Testspielen gegen Kooperationspartner FC Bayern München Basketball im Audi Dome aus Deutschland zurück. Nach großen Schwierigkeiten im ersten Spiel am Samstag (35:87) zeigen die ersatzgeschwächten Wölfe im zweiten Spiel eine tolle Leistung, halten die ersten 16 Minuten ausgeglichen und liegen nach 25 Minuten nur mit sechs Zählern zurück. Beiden Teams dienen die Partien als letzte Tests vor den nationalen Final-Four-Turnieren am kommenden Wochenende.

Lehrstunde am Samstag

Wieder einmal mit fünf Ausfällen (Hofbauer, Werle, Nikolic, Rogat, Rotter) zeigen die Wolves am ersten Tag gegen den Gegner, der mit seiner U18 auch im Next Generation Tournament der Euroleague gute Figur machte, zu viel Respekt. Nach drei Minuten beträgt der Rückstand bereits 0:11. Durch einen Dreipunkter von Mark Laurencik verkürzen die Wölfe auf 11:18, nach dem ersten Viertel heißt es 24:11 für die Gastgeber.

Im zweiten Abschnitt haben die Timberwolves weiter große Probleme gegen den ungewohnt hohen defensiven Druck. Einzig David Rados kann sich immer wieder durchsetzen. Ex-Wolf Erol Ersek und Co. ziehen bis zur Halbzeit auf 49:18 davon.

Im dritten Viertel können die Wolves halbwegs mithalten (11:19), in den letzten zehn Minuten wird die Rotation erweitert und auch die Bankspieler machen Bekanntschaft mit der hohen Intensität der Bayern.

bayerngemeinsamRiesige Steigerung am Sonntag

Die Timberwolves reagieren auf die herbe Klatsche vom ersten Tag am Sonntag bemerkenswert: Die Starting Five Sam Ringhofer, Jonas John, Julien Hörberg, Mark Laurencik und David Rados geht mit der Defense der Bayern deutlich besser um und bewegt den Ball hervorragend. Alle fünf Starter scoren und früh und die Wolves liegen dank starker Wurfquote mit 10:5, 16:13 und 22:20 voran. Defensiv wird solide gearbeitet, der überragende Marko Pecarski und die Bayern gehen aber mit einer 24:22-Führung in die erste Pause.

Auch mit der zweiten Fünf halten die Timberwolves mehr als nur mit, vor allem Andrew Schausz sorgt mit zehn Zählern dafür, dass die Wiener nach 14 Minuten mit 30:29 führen und nach 16 Minuten nur 32:33 zurückliegen. In der Folge zeigen die Bayern ihre Klasse und setzen sich mit drei Dreipuntern in Folge ab, zur Halbzeit heißt es 36:44.

In der zweiten Hälfte laufen einige Topspieler der Münchener nicht mehr auf und auch Wölfe-Coach Hubert Schmidt setzt nun alle 13 mitgereisten Spieler ein. Bis zum 42:48 bleiben die Wolves dran, danach beißt sich der hintere Teil der Rotation an der Bayern-Verteidigung die Zähne aus und macht ähnliche Erfahrungen wie die erste Garnitur am Vortag.

„Zwei Spiele, die uns sehr weiterhelfen. Nach einem ganz schwachen ersten Spiel haben wir am Sonntag über zweieinhalb Viertel gezeigt, dass auch wir sehr gut Basketball spielen können. Jedes einzelne Spiel auf diesem Intensitätsniveau bringt uns weiter. Wir sind für das Final Four am Wochenende gerüstet. Danke an den FC Bayern für die Gastfreundschaft“, meint Coach Schmidt.

MU19-Testspiel 1, Samstag, Audi Dome:

FC Bayern München Basketball – Vienna D.C. Timberwolves 87:35 (24:11, 49:18, 68:29)

Timberwolves: Rados 16, Laurencik 5, John 4, Schausz 4, Ringhofer 3, Goranovic 2, Mujezin 1, Hörberg, Chrigui, Semerl, Dürschmied, Mazurika; Brkic

Bayern: Pecarski 31, Binapfl 11, Gegic 11, Ersek 10, Jebens 8, Vrcic 7, Hack Vazquez 5, Rajcic 2, Winter 2, Huber-Saffer, Merz; Weidemann

Spiel 2, Sonntag:

FC Bayern München Basketball – Vienna D.C. Timberwolves 88:52 (24:22, 44:36, 70:44)

Timberwolves: Schausz 10, John 7, Laurencik 7, Hörberg 6, Mazurika 5, Rados 5, Goranovic 4, Ringhofer 3, Semerl 3, Chrigui 2, Mujezin, Dürschmied, Brkic

Bayern: Binapfl 15, Hack-Vazquez 11, Pecarski 10, Vrcic 10, Weidemann 10, Ersek 9, Rajcic 6, Huber-Saffer 5, Jebens 5, Winter 5, Merz 2, Gegic

Das MU19-Final-Four steigt am kommenden Woche in Klosterneuburg. Am Samstag treffen die Wölfe um 15 Uhr auf die Oberwart Gunners. Tip-off-Zeiten am Sonntag sind 16.30 und 18.30 Uhr.

MU19-Wölfe stehen im ÖMS-Finale!

  • Veröffentlicht am Samstag, 27. Mai 2017 22:09

Das MU19-Team der Vienna D.C. Timberwolves gewinnt am Samstag im ÖMS-Halbfinale gegen die Oberwart Gunners mit 73:50 und trifft am Sonntag (18.30 Uhr) auf Final-Four-Gastgeber Klosterneuburg, der sich nach hartem Kampf gegen die WAT 3 Capricorns mit 92:82 durchsetzt.

Die Wölfe liegen nach dem ersten Viertel 20:22 zurück, zeigen danach aber überragende Defense, starkes Teamplay (22 Assists) und gute Trefferquote (11/24 3er) und ziehen auf bis zu 27 Punkte Unterschied davon. Alle zwölf Spieler können sich in die Scorerliste eintragen.

Beiden Teams fehlen wichtige Spieler (Hofbauer, Rogat, Rotter, Dürschmied bzw. Szkutta und Knessl).

Verdienter Erfolg

Die Wolves stellen auf 7:0, die Gunners gleichen zum 7:7 aus. Dank zehn Zählern von Jonas John führen die Wölfe 18:11, ehe Oberwart einen 11:0-Run auf das Parkett legt.

Ab dem zweiten Abschnitt verteidigen die Wölfe großartig, die Big Men Chrigui, Goranovic und Rados besorgen vorne die Punkte. Mit 37:28 geht es in die Halbzeitpause.

Die Gunners verkürzen noch auf 33:40, ein 10:0-Lauf von Mark Laurencik und Co. sorgt danach für die frühe Vorentscheidung. Nach 30 Minuten heißt es 52:35. Im Schlussabschnitt kann Oberwart nicht mehr verkürzen, die Wolves spielen die Partie trocken heim.

MU19-ÖMS-Halbfinale, Samstag, Klosterneuburg:

Vienna D.C. Timberwolves - Oberwart Gunners 73:50 (20:22, 37:28, 52:35)

Timberwolves: John 20, Rados 11, Goranovic 8, Chrigui 7, Laurencik 6, Nikolic 4, Hörberg 3, Ringhofer 3, Schausz 3, Semerl 3, Werle 3, Mujezin 2

Gunners: Linzer 15, Reinelt 11, Patekar 7, M. Schuecker 6, P. Schuecker 5, Cermak 4, Aus der Schmitten 2, Bödö, Höhenberger, Freiberger, Hainisch, Schrittwieser

Video-Links zu den Halbfinalspielen:

Timberwolves-Gunners
Q1 http://player.keemotion.com/?wpes582-bf82
Q2 http://player.keemotion.com/?wpes582-536f
Q3 http://player.keemotion.com/?wpes582-e81e
Q4 http://player.keemotion.com/?wpes582-c95e

Dukes-Capricorns
Q1 http://player.keemotion.com/?wpes582-ca54
Q2 http://player.keemotion.com/?wpes582-13dd
Q3 http://player.keemotion.com/?wpes582-f087
Q4 http://player.keemotion.com/?wpes582-a52b

Auch mU19-Wölfe im ÖMS-Final-Four!

  • Veröffentlicht am Sonntag, 14. Mai 2017 23:43

Nach der mU16 und der wU16 zieht am Sonntag auch das mU19-Team der Vienna D.C. Timberwolves in das ÖMS-Final-Four ein! Die Wölfe fertigen die ece Kapfenberg Bulls im Wolves Dome mit 79:53 ab und machen damit das 84:87 aus dem Hinspiel mehr als wett.

Die Timberwolves, die im Rückspiel „nur“ noch fünf Ausfälle zu verzeichnen haben (Alex Rogat, der mit einer schweren Knieverletzung leider lange ausfällt, Andrew Schausz, Julien Hörberg, Peter Hofbauer und Paul Rotter), beginnen mit deutlich mehr Energie als eine Woche zuvor und legen in den ersten fünf Minuten auf 14:7 vor. Die nächsten drei Minuten ähneln schon eher dem Hinspiel und die Bulls um Lukas Hahn nützen die defensiven Fehler der Wölfe zu einem 12:2-Run auf 19:16 aus ihrer Sicht. Die Schlussphase des Viertels gehört aber wieder den Hausherren und Jonas John (12 Punkte im ersten Abschnitt) scort vor dem Buzzer zum 24:19.

David Rados, Sam Ringhofer und Gabriel Semerl sind offensiv hauptverantwortlich dafür, dass die Wolves bis zur 16. Minute vorentscheidend auf 44:26 davonziehen. Aber besonders defensiv liefert das Wolfsrudel überragende Arbeit ab, Kapfenberg wird bis zur Halbzeit zu 17 Ballverlusten gezwungen, Marvin Riedl trifft einige schwierige Würfe.

Nach Seitenwechsel verkürzen die Bulls zunächst auf 34:45, danach lassen die Timberwolves aber bis auf einige Inside-Punkte von Daniel Köppel nichts zu. Gegen die Zonenverteidigung finden Mark Laurencik, Nikica Nikolic und Co. gute Lösungen, der Vorsprung wächst auf 26 Zähler an.

Andi Werle und David Rados führen die Wolves bis zur 33. Minute auf 74:43 davon, unter der Regie von Niki Nikolic begehen die Wiener bis zu diesem Zeitpunkt nur sechs Turnovers. Beim Verwalten des Vorsprungs werden die Wölfe unkonzentrierter, Kapfenberg kann das Ergebnis noch etwas verschönern.

"Das war von der Energie her eine unglaubliche Leistung der Wölfe, wir haben auf das Hinspiel perfekt reagiert, ich bin sehr stolz. Es ist nicht einfach, so viele Ausfälle zu kompensieren. Wir haben zwar noch immer genügend sehr gute Spieler, aber es ist eine Herausforderung, in sich dauernd ändernder Aufstellung einen Rhythmus zu finden. Effort und Defense können aber Konstanten sein, das haben wir heute eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ein Kompliment auch an die Bulls: Man hat heute gesehen, wie hoch ihre Leistung aus dem ersten Spiel einzuschätzen ist", kommentiert Wolves-Coach Hubert Schmidt.

Das Final Four findet am 27. und 28. Mai statt, die Timberwolves treffen im Halbfinale auf die Oberwart Gunners. Klosterneuburg wartet auf den Sieger aus WAT 3 Capricorns gegen BC Hallmann Vienna 2013. Die Wölfe bereiten sich mit zwei Testspielen bei Kooperationspartner FC Bayern München Basketball auf das Finalturnier vor.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

ÖMS-Viertelfinale, Rückspiel, Sonntag, Wolves Dome:

Vienna D.C. Timberwolves – ece Kapfenberg Bulls 79:53 (24:19, 45:32, 64:43)

Timberwolves: John 20, Rados 16 (12 Rebounds), Laurencik 11, Ringhofer 11, Werle 8, Semerl 6, Nikolic 5, Goranovic 2, Mujezin, Chrigui, Dürschmied, Mazurika

Kapfenberg: Köppel 14, Riedl 11 (15 Rebounds), Hahn 10, Thaqi 8, Dvorani 4, Emiohe 4, Magerböck 2, J. Plonner, T. Plonner, Scheidl; Podany

Hinspiel: 84:87, Gesamtscore 163:140 für die Timberwolves