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mU19-ÖMS: Ruhmloser Sieg in Kapfenberg

  • Veröffentlicht am Sonntag, 17. März 2019 00:56

Zwei Tage nach dem WMS-Sieg beim BC Hallmann Vienna fährt das mU19-Team der Vienna D.C. Timberwolves am Samstag in der ÖMS einen 76:68-Pflichtsieg bei den Kapfenberg Bulls ein. Nach einer schwachen ersten Hälfte drehen die Wölfe im dritten Viertel auf und führen mit bis zu 20 Punkten Vorsprung.

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Ohne die vier Starter Paul Rotter, Nikica Nikolic, Lukas Reichle und Marko Goranovic legen Lukas Krejcza, Jakob Lohr, Kingsley Fobi und Co. einen guten 14:4-Start hin. Fehler in der Transition-Defense lassen die Bulls bis zur ersten Pause aber auf 16:20 herankommen.

Im zweiten Viertel haben die Wolves Probleme im Abschluss, auf der Gegenseite zeigen die Kapfenberger um Ablasser schönen Basketball. Die Steirer gehen 33:28 in Führung, vor allem dank Branislav Balvan verkürzen die Wölfe bis zur Halbzeit auf 34:36.

Drittes Viertel bringt Wende

Im dritten Abschnitt spielen die Timberwolves endlich mit der nötigen Intensität an beiden Enden. Zahlreiche Steals münden in einigen Dunks von Brani Balvan, Kingsley Fobi und Luki Ringhofer. Die Donaustädter drehen die Partie komplett, bauen den Vorsprung auf 62:42 aus und gehen mit einem 62:44 in die letzten zehn Minuten.

Dort erinnert das Niveau der Wiener wieder an die erste Hälfte, Elias Podany, David Vötsch und die Bulls können die Differenz kontinuierlich verringern. In der 39. Minute beträgt der Vorsprung nur noch sieben Zähler, ehe Luki Krejcza und Brani Balvan zur Entscheidung treffen.

"Gratulation an Kapfenberg, das uns ordentlich ins Schwitzen gebracht hat. Trotz des Fehlens einiger Leistungsträger wäre ein deutlich höherer Sieg möglich gewesen, hätten wir grundlegende Dinge wie Zurücksprinten nicht nur 15 Minuten lang auf das Parkett gebracht", meint Coach Hubert Schmidt, der erneut Stefan Grassegger vertritt.

ÖMS, Samstag:

Kapfenberg Bulls - Vienna D.C. Timberwolves 68:76 (16:20, 36:34, 44:62)

Timberwolves: Balvan 25, Krejcza 11, Brunner 9, Lohr 7, Fobi 6, Ringhofer 6, Sison 5, Tomaschek 5, Belovukovic 2, Brkic, Sufi

Kapfenberg: Vötsch 18, Podany 16, Ablasser 13, Körösi 10, Zapf 5, Magerböck 4, Scheidl 2, Heigl, Plonner; Albin, Vidovic