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MU19/3: Ein Wochenende mit zwei Gesichtern

  • Veröffentlicht am Sonntag, 10. Dezember 2017 15:44

Die MU19/3 von Adin Abidovic hatte quasi eine Doppelrunde zu absolvieren. Am Marienfeiertag ging es in der Mollardgasse gegen WAT 11, zwei Tage später warteten die Austrian BasketFighters in der Stadthalle A. In beiden Spielen waren durchaus Chancen da um zu gewinnen, nur leider musste man in beiden Spielen Niederlagen hinnehmen.



Freitag, 08.Dezember.2017
Vienna D.C. Timberwolves/3 vs. WAT 11      59:70 (34:56, 26:34, 15:21)


Im ersten Match gegen die Simmeringer wartete ein weiteres unbekanntes Team auf die Truppe von Adin Abidovic. Nach einem Hin und Her übernahmen die Simmeringer die Kontrolle und zogen auf 13:6 davon. Grund genug für Adin Abidovic die erste Auszeit zu nehmen und die Spieler wachzubekommen. Die Simmeringer, die vorallem durch Provokationen gegenüber den Wolves Spielern und deren Headcoach auffielen, spielten die Donaustädter Defense ein ums andere Male aus. Im zweiten Abschnitt verkürzen die Wölfe auf 19:21, die Simmeringer ließen jetzt Punkte an der Freiwurflinie liegen, doch auch die "Heimischen" versemmelten ihre Chancen an der Linie. Mit einem 10:0 Lauf können sich die Gäste auf +10 absetzen, ehe die Wolves mit 5 Punkten auf 26:34 nach 20 Minuten verkürzen können.

Das dritte Viertel kann man getrost vergessen, denn die Wölfe leisteten sich Turnover im Expresstempo, was die Frühwirth Jungs mit einem 9:0 Run bestraften und so schon auf 43:26 wegzogen. Es klappte gar nichts bei den Donaustädtern, und so spielte sich WAT 11 in einen Rausch und konnte sich auf 56:34 nach 30 Minuten absetzen. Da zeigten die Wolves wieder ihr wahres Gesicht und kamen nocheinmal auf 9 Punkte heran. Das war es dann auch, denn WAT 11 spielte den Stiefel souverän runter, und gewinnen am Ende mit 70:59 das Spiel.


"Das war ein Spiel zum Vergessen. Wir haben drei Vierteln nicht stattgefunden, einfach katastrophal unsere Leistung. Keiner hat ansatzweise den Willen gezeigt das Spiel gewinnen zu wollen. Einzig im vierten Viertel haben die Jungs Moral bewiesen, nur leider war es schon zu spät. So eine Leistung möchte ich nie mehr wieder sehen." so ein enttäuschter Adin Abidovic




Sonntag, 10.Dezember.2017
Vienna D.C. Timberwolves/3 vs. Austrian BasketFighters      60:63 (44:42, 29:28, 17:6)


Nach dem enttäuschenden Spiel gegen WAT 11, warteten keine 48 Stunden die Fighters. Die Ottakringer hatten einen Tag zuvor ein Match und so hatten die Wolves einen Tag länger Regeneration. Es galt natürlich die Kreise von Point Guard Marinovic einzuengen. Es gelang ein Traumstart (10:0) für die Wolves. Die Fighters konnten nach 6 Minuten das erste Mal anschreiben. Marinovic wurde gut verteidigt, mit 17:6 ging es in das zweite Viertel. Dort wurde man etwas fahrlässiger mit der Defense. Marinovic nutzte diese Fehler aus und scorte ganze 4x Dreier in dem Abschnitt. Gleich 14 Punkte erzielte der Fighters Spielmacher im zweiten Viertel. Adin Abidovic musste mit einer Auszeit reagieren und seine Spieler auf den richtigen Kurs wieder bringen. Zur Halbzeit gingen die Wolves mit einer knappen 29:28 Führung. 

Da hatten die Fighters erneut durch Marinovic zwei einfache Scores. Die Wolves ließen erneut Punkte an der Freiwurflinie liegen, doch die Donaustädter schafften es im Spiel zu bleiben und gingen erneut in Führung (42:39). Nach einem And 1 vom Fighters Big Men Eid Amir musste Mark Nwanana mit dem 5.Foul raus. Im letzten Viertel blieb es spannend, kein Team konnte sich absetzen, die Führung wechselte im Minutentakt. 1.Minute vor dem Ende führten die Wölfe 59:58, doch Marinovic konnte zwei Punkte an der Linie verwandeln. Die Wolves wurden gefoult und trafen nur einen von zwei, somit ging es mit 60:60 in die letzten 10 Sekunden. Die Fighters verwarfen, doch irgendwie kam der Ball zu Marinovic, der 1.Sekunde vor dem Ende aus der Ecke in Bedrängnis den Buzzer Dreier zum Sieg traf. Bei den Wolves Spielern herrschte Trauer, so sorgte diese eine Unachtsamkeit für die Niederlage. 



"Ich bin sehr stolz auf meine Spieler. Die Burschen haben ein total anderes Gesicht wie am Freitag gezeigt. Nachdem wir im ersten Viertel sehr gut defensiv gestanden sind, ließen wir im Laufen des zweiten Viertels nach und ein guter Shooter wie Marinovic bestraft das natürlich. Wir haben im dritten und vierten Viertel super weiter gefightet, und am Ende leider mit einem Buzzer Dreier verloren. Trotz der Niederlage kann ich den Spielern keinen Vorwurf machen, sie haben ihr bestes gegeben, und dieser eine Wurf hat das Spiel leider entschieden." so ein stolzer Adin Abidovic



Punkteverteilung (WAT 11 / ABF )
Amil Hajdarpasic (6/29), Mak Kokorovic (10/3), Marvin Hu (17/18), Moritz Vozi (14/2), Weiming Liang (2/1),
Mark Nwanana (2/6), Izi Zijadic (3/1), Ebi Emamian (2/-), Max Vassilev (1/-), Mark Adalov (2/0),
Kevin Njondimackal (-/0), Hooman Edrisi (-/0), Alberto Kariyampalli (0/-)