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Gute Leistungen der Wolves in den U18-Nationalteams

  • Veröffentlicht am Dienstag, 14. August 2018 12:40

Nach den U16-Nationalteams traten die U18-Teams bei den kontinentalen Titelkämpfen an.

Österreichs wU18 durfte sich über eine Heim-EM (Division B) in Oberwart, Güssing und Fürstenfeld freuen. In einer recht schweren Vorrundengruppe mit Großbritannien, Niederlande, Türkei, Dänemark und Montenegro gelang nach streckenweise starken Leistungen und zwei Halbzeitführungen leider kein Sieg.

In den Platzierungsspielen zeigten die Mädels aber ihr Können, nach Siegen gegen Norwegen und Island sowie einer tollen Revanche gegen Montenegro stand am Ende Platz 17 zu Buche.

Wölfinnen als Teamleaderinnen

Teamchef Stano Stelzhammer nominierte mit Sara Solyom, Petra Pammer (Neuzugang), Flora Göd, Vanessia D'Almeida und Sanela Vujcic gleich fünf Timberwolves für die EM, mit Vanessa D'Almeida wurde eine sechste Wölfin als letzte Spielerin gecuttet.

Sara war mit 10,1 Punkten pro Spiel Topscorerin Österreichs (dazu 4,9 Rebounds und 1,6 Steals), Petra war zweitbeste Scorerin (8,3) und beste Rebounderin (6,8) und holte 1,8 Steals. Flora war mit 0,6 Blocks beste Shot-Blockerin und kam zudem auf 3,4 Punkte und 3,0 Rebounds. Vanessia (80% aus dem Feld, 100% Freiwurf) und Sanela nützten ihre Kurzeinsätze gut.

Sara resümiert folgendermaßen: "Wir haben leider eine recht starke Gruppe erwischt und haben Zeit gebraucht, uns an dieses Tempo anzupassen. In den drei Platzierungsspielen konnten wir unser Potenzial ausschöpfen und das Turnier somit mit einem guten Gefühl beenden. Das Team hat sich sehr gut verstanden, wir haben für einander und für unseren verletzten Captain Anna Boruta gekämpft."

Der Titel ging an Litauen, in der A-Division triumphierte Deutschland.

mu18quartettBurschen überraschten mit drittem Gruppenrang

Die wegen einigen Ausfällen und Nichtnominierungen geschwächten Burschen traten bei der B-EM in der mazedonischen Hauptstadt Skopje an. Die Gruppenphase begann mit einem überraschenden Erfolg des Teams von Head Coach Ante Perica gegen Ungarn, auch die Spiele gegen Georgien und Aserbaidschan konnten gewonnen werden. Klare Niederlagen setzte es gegen die Favoriten Belgien und Estland, als Drittplatzierter ging es in die Platzierungsrunde.

Dort wurden die Partien gegen Polen, die Slowakei und Island verloren, wodurch man das Turnier auf Rang 16 beendete.

Die Timberwolves waren durch Marko Goranovic und Physiotherapeutin Lisa Schweinberger vertreten, Kooperationspartner Deutsch-Wagram stellte zudem die Spieler Elias Wlasak und Jan Kvasnicka (siehe Bild).

Marko, der zwischendurch wegen einer Bänderverletzung nicht oder nur eingeschränkt auflaufen konnte, kam auf durchschnittlich 5,6 Punkte und 3,3 Rebounds in 15,6 Minuten: "Ich finde, ich habe mich gegenüber der letzten EM im Vorjahr gesteigert und gut weiterentwickelt. Wir hätten vorher nicht gedacht, dass wir bei diesem Turnier so viele Spiele gewinnen würden, jedoch war der Teamgeist da und wir haben von Anfang an gut zusammengespielt. Wir können also sehr stolz auf uns sein, auch wenn es in der zweiten Runde nicht mehr zu einem vierten Sieg gereicht hat."

Die Niederlande holten sich den Titel, in der A-Division jubelte Serbien über Gold und den MVP-Titel von Marko Pecarski. Der Big Man war im Vorjahr im Bayern-Dress zwei Mal Gegner der Timberwolves in mU19-Testspielen gewesen.